Es gibt keinen besseren Moment, um das „Was wäre wenn“ einzufangen, als das Ende eines Lebens.
Mehrere Studien haben gezeigt, was sterbende Menschen am meisten bereuen.
„Ich wünschte ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu sein statt das Leben zu leben, das andere von mir erwartet haben.“
Wie frustrierend, wenn du erkennst, dass du dein ganzes Leben der Erfüllung von Erwartungen anderer gewidmet hast, und dir vielleicht sogar eingeredet hast, es seien deine eigenen. Zu denken, dass du deinen Traum „morgen“ ja immer noch leben kannst, bedeutet, dass du eines Tages aufwachst und die Kraft dafür nicht mehr hast.
„Ich wünschte ich hätte nicht so hart gearbeitet.“
Studien zeigen, dass eine überwältigende Anzahl von Menschen ihren Job nicht mag, sich jedoch im Zyklus „Arbeiten – Pendeln – Schlafen“ gefangen hält und endlose Stunden im Büro verbringen. Diese Menschen sehnen sich nach dem Tag, an dem sie in Rente gehen, und denken, dass das Leben dann endlich beginnt. Sie verdrängen dabei geschickt die Möglichkeit, dass sie möglicherwiese den Ruhestand nie erleben werden.
1 von 3 erlebt ihn nicht.
„Ich wünschte ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.“
Andere zu enttäuschen kann schmerzhaft sein. In Wahrheit ist es aber buchstäblich unmöglich, jeden Menschen zufrieden zu stellen, und Ablehnung ist eine unangenehme, aber notwendige Antwort auf die Dinge, die sich nicht richtig anfühlen. Ein mittelmässiges Leben wird keinen Fussabdruck hinterlassen. Manchmal muss man „all in“ gehen.
„Ich wünschte ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben.“
Wahre Freunde sind immer füreinander da – sofern sie ihre Beziehung pflegen. An gewissen Kreuzungen entfernen sich unsere Wege vielleicht voneinander, und wenn wir nicht aufpassen, werden sie sich womöglich nie wieder kreuzen. Wir werden uns fragen: Wo ist mein Seelenverwandter jetzt? Und die Erinnerungen an das gemeinsame Lachen werden langsam verblassen.
„Ich wünschte ich hätte mir mehr Glück gegönnt.“
Während unser Kopf darauf bestehen mag, dass wir glücklich sind, wo wir uns befinden, weiss unser Herz, ob dies wirklich stimmt. Auf der Suche nach Authentizität und Glück in’s Unbekannte aufzubrechen und dabei Komfort und Vertrautheit zu verlassen kann schwierig sein; nicht aufzubrechen kann sich wie Ersticken anfühlen. Glück ist eine Entscheidung. Jeder Herzschlag gibt uns die Möglichkeit, „Ja“ zu sagen zu einem erfüllten Leben.

